Folge 15 - Stille.
Shownotes
Vor einem Gespräch spüre ich Unruhe. Zwei Stimmen sind gleichzeitig da. Eine möchte erzählen, lachen und sich mitteilen. Die andere möchte sich zurückziehen und einfach nur still sein. Zum ersten Mal spreche ich genau das aus. Und dann passiert etwas, das mich tief berührt: Nichts. Der Raum wird nicht sofort gefüllt. Die Stille bleibt. Und genau darin merke ich, wie ungewohnt es für mich ist, einfach da sein zu dürfen. Ohne etwas leisten zu müssen. Ohne sofort weiterzureden. Ohne den nächsten Satz zu suchen. In dieser Folge geht es um: • den Mut, auszusprechen, was gerade wirklich da ist • die Kraft von präsenter Stille • warum Schweigen manchmal mehr trägt als Worte • und die Sehnsucht nach einem Raum, in dem einfach alles da sein darf.
Irgendwie hat die Technik auch mitgearbeitet und dennoch möchte ich es zeigen
Transkript anzeigen
00:00:02: Gerade hatte ich für mich wieder einen sehr bewegenden Moment.
00:00:36: Es fing damit an, dass ich merkte, da sind mir ganz viele Emotionen hochgekommen.
00:00:43: und wer war so viel los?
00:00:46: Soviel Bewegung, so viele Gedanken in meinem Körper.
00:00:52: Man kann es sich angezeigt.
00:00:56: Ganz viel Druck und Unwohne sein.
00:01:02: Ich wusste, ich habe gleich ein Gespräch.
00:01:07: Wunderbar, ein Frau.
00:01:15: Ich spürte so viel in mir, soviel Bewegung... ...soviel was hochkam und mir war soviele Unruhe.
00:01:24: Ich hab sie gebeten ob wir nur telefonieren können, kein Video-Call machen.
00:01:35: Weil ich merke dass es mir das Schutz gibt Und auch die Form in der ich mich öffnen kann Weil ich mich geschützt fühle All ich den Menschen nicht irgendwie gegenübertreten möchte Sondern schon mit mir Mit Ehrlichkeit mit allem was ich zu bieten habe und in einem Telefonat kann ich das, weil ich mich dann auf diesen einen Sinn konzentrieren kann.
00:02:12: Weil ich das Gefühl habe dass sich dann das Außen so minimiert, dass ich ganz viel Raum bekomme.
00:02:24: Und es gespräch ich viel mehr am Anfang schwer.
00:02:26: Ich merkte Es gibt ein Teil der total sich freut die zu beengen, die zu hören und erzählen will und hören will.
00:02:39: Ich habe so ein ganz neugieriges Kind in mir wahrgenommen, das irgendwie plappern will und erzählen will und sich fast überschlägt innerlich.
00:02:51: Und dann gab es den anderen Teil der irgendwie überfordert war und gar nichts zu erzählen wollte am liebsten, der irgendwie erschöpft war.
00:03:01: Diese beiden Teile waren so aktiv an mir.
00:03:07: Und diesmal hab ich's ausgesprochen.
00:03:10: Ich hab's mit ihr geteilt!
00:03:13: Ich hab nicht das innere Kind losbleiben lassen sondern... Ich hab erzählt, was grad da war.
00:03:19: Was ich sehe und fühle... ...was irgendwie sich chaotisch angefüllt hat und irgendwie ein Thema oder so was.
00:03:27: Und irgendwie auch ein Garnton ist.
00:03:30: Ah, Thema!
00:03:31: Es war grad da.
00:03:32: Und dann ist was Schönes passiert?
00:03:47: Er hat all das was in mir da war gehalten.
00:03:53: Verstöpfe.
00:03:54: Er hat alles in mir erst mal Raum einnehmen lassen.
00:04:02: Ich durfte erzählen oder auch nicht erzählen.
00:04:05: Er hätte so den Raum gehalten.
00:04:10: Ich habe gemerkt, wie schwer es mir für Stil zu sein.
00:04:42: Es hatte immer wieder den Satz in mir okay jetzt bist du dran.
00:04:46: Ich wollte fliehen aus der Stille.
00:04:49: Irgendwas erzählen und sie drinnen kommen lassen.
00:04:54: Und dann waren das so... ich weiß es nicht ein paar Sekunden.
00:04:58: Vielleicht habt ihr es eine Minute geschafft?
00:05:01: Das war auch Stil.
00:05:03: Und sie war still.
00:05:17: Immer kam der Gedanke, ist sie noch da?
00:05:27: Das kam und ich merkte... Ich will dahin!
00:05:37: Ich will mit Menschen still sein.
00:05:42: Ich selbst, ich will zuhören.
00:05:45: Ich will dass Menschen mit mir still sind und ich reden kann.
00:05:52: Egal ob es aus meinem Mund heraus ist oder nur in mir meine Stimme.
00:05:59: Ich will nicht, dass mich sofort jemand unterbricht wenn ein Kratztürler ist und rechtzeitig merke ich wie krass schwierig ich das halt kann.
00:06:11: Und trotzdem merke es jede Sekunde die ich mit einem Menschen zusammen stöhr sein kann weitet.
00:06:27: Es ist so richtig wie so eine Muskelkarte und krasse Raupen nachdem ich mich so sehr seh noch integrieren.
00:07:22: einzig Und ich seh nämlich nach diesem Raum.
00:07:47: Ich mit mir selbst und ich mit anderen auch immer ein bisschen schneller.
00:08:04: In meinen Gedanken sitze ich jetzt mit euch da, wer auch irgendwann da draußen gerade sitzt.
00:08:13: Wer auch immer da draußen grade zu sein hört.
00:08:19: Jetzt sitzen wir nicht mehr noch da.
00:09:07: Jetzt sitz ich an.
00:09:35: Jetzt könnte ich euch sitzen sehen.
00:09:40: Nicht euch als Mensch, aber euch als Wesen.
00:09:48: Ich spüre die Unumholen mehr.
00:10:21: Das wird was sagen können, das werden sie wollen.
00:10:28: Ich versuche hier das wahr.
00:10:32: Ich mag zu klären.
00:10:51: Danke für diesen gemeinsamen Moment!
00:11:00: Danke fürs... Danke fürs Zuhören.
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