Folge 17 - der erste Schritt.

Shownotes

Jeden Morgen wünsche ich mir einen ruhigen Start in den Tag. Und trotzdem gerate ich immer wieder in denselben Kreislauf: Ich versuche, den anderen den Morgen leichter zu machen – und verliere mich dabei selbst. In dieser Folge beobachte ich, • warum ich Verantwortung übernehme, die gar nicht meine ist, • weshalb mich der Frust anderer so tief berührt, • wie schwer es ist, Schmerz auszuhalten, ohne ihn sofort lösen zu wollen, • und warum das klare Sehen für mich schon der erste Schritt in eine neue Richtung ist. Ich glaube immer mehr: Veränderung beginnt nicht erst dann, wenn ich anders handle. Sie beginnt in dem Moment, in dem ich ehrlich sehe, was ich nicht mehr leben möchte und das aushalte.

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00:00:01: Heute Morgen wird mir bei unserem Familienmorgenglichen aufstehen und dem danach losgehen etwas bewusst und extrem deutlich.

00:00:19: Nämlich da wo ich stehe, was ich mache und wo ich mich verlasse Wo ich etwas tue Was ich eigentlich überhaupt nicht will Aber mir leider nicht anders zu helfen weiß noch nicht.

00:00:39: Ich stehe jetzt morgen auf Ich weiß, wann auch alle aus dem Haus müssen und ich weiß was ich brauche.

00:00:55: Ich brauch morgens genug Zeit für mich.

00:00:58: Und ich möchte gerne vor allen anderen aufstehen.

00:01:03: Das ist mir wichtig!

00:01:06: Dann trinke ich erst mal in Ruhe ein Glas Wasser... ...und gucke wer bin ich heute?

00:01:14: Wo steh' ich

00:01:14: heute?!

00:01:18: Das ist jeden Morgen anders und deswegen brauche ich das.

00:01:30: Meistens genieße ich dann erstmal die Zeit, für mich rauszufinden.

00:01:39: Wo bin ich gerade?

00:01:41: Deswegen stehe ich auf jeden Fall.

00:01:42: das Erste auch und ich merke was mir auch wichtig ist es dass auch alle anderen gut in den Tag starten.

00:01:54: da beginnt's denn irgendwie in mir zu bröckeln weil ich weiß was mir gut tut um an den tag zu starten gesundes ruhigte genug zeit kein stress.

00:02:13: dann merke ich, dass ich hilflos bin.

00:02:24: Ich weiß nicht was alle anderen wollen!

00:02:27: Also weg gehe ich erst maler.

00:02:30: Ich beginne das ganz sanft und zärtlich, mache leichte Musik an sehr guten Magen und da bin ich dann noch ziemlich herzlich und fröhlich Und ich merke wie in Minute für Minute das irgendwie kippt Dass ich mehr und mehr Anspannung in mir fühle Wie ich den Gedanken habe Steh doch bitte endlich auf, damit du genug Zeit hast.

00:03:04: Damit du noch dieses und jenes machen kannst.

00:03:11: Und dann glaube ich versuche den anderen überzustülpen was mir gut tut.

00:03:19: Ohne dass ich halt weiß was dem Anderen guttut.

00:03:23: Dann merke ich wie ich alle zehn Minuten rufe.

00:03:29: Wie ich variiere.

00:03:33: Aufstehen!

00:03:34: Bitte aufstehen.

00:03:35: es ist sieben Uhr zehn Ihr habt jetzt so und so viel Minuten Zeit, ich versuche abzugeben.

00:03:45: Ich sage dir Widerstandes und du darfst selber entscheiden!

00:03:50: Und ich merke gleichzeitig dass in mir irgendwie der Druck steigt.

00:03:54: Weil ich sehe... Du musst noch dieses irgendwie das machen und will nicht das zu einem Zeitstress gerätzt.

00:04:03: Und dann komme ich an einen richtig hilflosen Zustand.

00:04:07: Dann merk' ich wie ich schroffer werde.

00:04:09: Ich das eigentlich gar nicht will.

00:04:10: Ich hab den Gedanken, es bleibt dann eigentlich nur noch dieses Schroffe übrig.

00:04:22: Da steht dann endlich jeder auf!

00:04:25: Wenn die Zeit daran ist dass jeder muss, dann steht jeder auf und dann passiert das nächste.

00:04:33: Dann kippt wieder etwas in mir.

00:04:36: ich bin traurig und frustriert.

00:04:39: dann merke ich, dass sich das richtig doof finde, dass dann dieser Druck entsteht.

00:04:50: Ich nehme das auch in den anderen bar und ich merke, ich will das nicht mach ich irgendwie vorbevon sage, kannst du nicht eher aufstehen?

00:05:01: Kannst du nicht dieses oder jenes machen?

00:05:03: Dann merk' ich das auch alle anderen Schroff werden und irgendwie anmeckern.

00:05:13: Und ich weiß nicht wie ich damit umgehen kann.

00:05:21: Ich weiß es so aber ist für mich noch schwierig zu wählen.

00:05:28: Also was mache ich dann?

00:05:29: Ich versuche noch eher aufzustehen.

00:05:32: Ich will noch eine andere Möglichkeit finden in den Tag zu starten oder für die anderen das vorzubereiten.

00:05:39: Aber heute kann ich so deutlich sehen, Ich versuche ihre Aufgabe zu übernehmen und das macht mir dann so viel Druck!

00:05:47: Ich muss noch eher aufstehen, noch mehr machen Und es wird dem Ganzen ja gar nicht gerecht.

00:05:56: aber was ich will ist dass eigentlich jeder für sich selber entdeckt was er braucht an des Umsatzes und dass das gar nicht in meine Hand liegt... ...aber ich versuch's jedes mal in meiner Hand zu legen.

00:06:08: weißt nicht Aushalter Es werden mir so schwer das nicht zu übernehmen, sondern das halt auszuhalten.

00:06:19: Das Auszuhalten, dass jeder es selber nahe hat.

00:06:23: Selber entscheidend darf.

00:06:25: Dass sich auszohalten, wenn dieser Druck entsteht... ...dass nicht in meine Schuld ist!

00:06:32: Nicht meins ist!

00:06:37: Dass auszahalten diese Gefühle, Emotionen und Frustern entsteht.

00:06:42: Dass das nichts mit mehr zu tun hat.

00:06:45: Dass ich das aushalten kann, darf dass ich sehe, das es nicht meins ist und trotzdem nehme ich mir so arg an.

00:06:57: Was ich mir wünsche ist, dass sie das umsetzen und ich nehme aber anders abzunehmen.

00:07:08: Und diesen Frust von ihnen mich auszuhalten.

00:07:11: Das macht mich dann so frustriert und hilflos, vor allen Dingen hilflas!

00:07:21: Ich wünsche mir das für mich... Ich wünschte mir für mich, dass ich das kann dass ich das lernen kann, zu halten.

00:07:31: Auszahlen!

00:07:34: Dass ich gucke was brauche ich?

00:07:37: Dass ich das lebe vielleicht vorlebe und dass ich da bin aber nicht übernehme.

00:07:48: Ich bin dann da und halte aus dass sie frustriert sind Und bin da so lange bis jemand da ist und sagt ich will das anders.

00:08:05: Ich weiß nicht, wie oft ich mich schon in dieser Situation sitzen sehen habe und denke okay was können wir tun?

00:08:14: Aber sobald die anderen nicht bereit sind das nicht sehen oder verändern wollen kann ich noch zu viel reden.

00:08:22: Verändern also könnte nur da sitzen halten bis es jemand anderes ist.

00:08:33: Ich kann und vor allen Dingen darf diesen Schmerz der Anderen nicht abnehmen.

00:08:38: Nur dieser Schmerzen wird zur Veränderung.

00:08:43: Wenn ich anfange den Schmerz abzunehmen, dann lasse ich mir den schmerz auf und die veränderung der anderen wird blockiert behindert.

00:09:01: So geht es zur Theorie!

00:09:09: Diese tage wie heute nämlich als sehr großes geschenk war, dass ihr alles sehen könnt.

00:09:15: Ich heute so klar bin zeigt mir das sich schon längst auf dem weg in etwas neues bin.

00:09:21: Denn der erste Schritt, glaube ich ist es zu sehen.

00:09:26: Und der nächste Schritt ist es das nächste Mal anders zu werden.

00:09:31: und trotzdem sind diese Tage die herausforderndsten.

00:09:36: Das sind die Tage an denen ich sehe was ich tue und mit dem Sehen, mit all dem was ich dann fühle, dass ich merke, dass möchte ich nicht mehr ohne dass sich schon den ersten Schritt wagen kann weil... ...das der erste schritt ist!

00:09:59: Das sind dir das mal wieder aufs neue Idee herausforderndsten Tage für mich.

00:10:05: Mir immer wieder klar zu machen, es ist das erste große Geschenk.

00:10:10: ich darf das heute sehen Ich darf diesen Schmerz und dieses Ich will das nicht mehr fühlen.

00:10:18: Und wenn ich das fühle und mich nicht ablenke dann werde ich davon das nächste Mal anders wählen Denn ich merke dass es ein richtig Scheiß gefühlt ist!

00:10:39: Und das hilft mir... Dass ich das nächste mal anders wähle.

00:10:56: Da bin ich heute im ersten Schritt im Seen.

00:11:08: Danke fürs Zomen, danke fürs mitbegleiten!

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