Folge 21 - die Welle.

Shownotes

Vor fünf Jahren wurde meine Tochter geboren. Diese Geburt war wunderschön. Und gleichzeitig eine der schmerzhaftesten Erfahrungen meines Lebens.

Seitdem fragte ich mich fast täglich: Was stimmt mit meinem Körper nicht?

Heute sehe ich diese Frage anders. Ich glaube nicht mehr, dass damals nur etwas verletzt wurde. Ich glaube, damals ist auch etwas geöffnet worden. Als hätte meine Tochter den Schutzwall meines inneren Kindes durchbrochen.

Seitdem kommt Stück für Stück ans Licht, was jahrelang verborgen war. Schmerz. Erinnerungen. Gefühle. Lebendigkeit. Diese Folge ist mein Versuch, Worte für etwas zu finden, das seit fünf Jahren durch mich hindurchfließt.

Mehr und mehr erkenne ich: Die Geburt war nicht schön oder schrecklich. Sie war beides gleichzeitig. Nicht entweder oder. Sondern eine Münze. Zwei Seiten. Ein Ganzes.

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00:00:03: Heute möchte ich über was sehr Emotionales für mich sprechen.

00:00:13: Etwas, das ich gerade selber erst verstehe weil ich glaube dass ich es die ganze Zeit mir selber nicht eingestehen wollte und nicht wahrhaben wollte.

00:00:39: Habe ich irgendwie Klarheit heute?

00:00:44: Heute kommen irgendwie so viele Dinge zueinander und werden so klar an mir.

00:00:59: vor fünf Jahren habe ich meine Tochter geboren und es war wunderschön, weil ich meine tochter sehr liebe.

00:01:19: Weil das ein wundervolles Wesen ist und ich sehr dankbar bin dass ihr in meinem leben ist.

00:01:33: Und gleichzeitig war das für mich ein ganz schreckliches Erlebnis.

00:01:46: Ich wollte meine Tochte als Hausgeburt zur Welt bringen aber Die Herdtöne sanken ab und wir fuhren ins Krankenhaus.

00:02:01: Und weil Frieda schon so tief in meinem Becken war, hundet sie mit so einer Sauglocke rausgezogen.

00:02:13: Ich weiß noch als sie durch meinen Becken nie rutschte sondern gezerrt wurde und es diesen lauten Knall dann mir gab.

00:02:29: das war eine Gewalt die ich... vorher noch nie in meinem Leben erfahren habe.

00:02:39: Es war so gewaltig, wie es da aus mir rausgezerrt wurde und dieser Knall an mir weiß nicht was da genau passiert ist egal auf welcher Ebene, ob körperlich oder emotional energetisch, wie auch immer vor allem eben und sicherlich so gewaldig wie das war.

00:03:17: aber was ich weiß ist dass sich heute rückblickend nochmal sehen kann.

00:03:26: Ich hatte danach solche Schmerzen in meinem Steiß.

00:03:30: Führte sich an wie gebrochen, konnte nicht sitzen und nichts.

00:03:37: Ich lag dann nach sechs Wochen im Wochenbett was für mich die absolute Hölle war.

00:03:47: ich bin dort.

00:03:50: Du hast die Hölle gegangen.

00:03:51: Ich hatte vierzig grad Fieber.

00:03:55: Ich konnte meine Tochter nicht tragen, nicht rösten.

00:03:59: Ich könnte nicht aufstehen.

00:04:04: Und seitdem kann ich mich kaum bewegen.

00:04:12: Ich führe immer wieder diese Schmerz diese Enge in mir, dort ist wie etwas in mir kaputt gegangen und all die Jahre habe ich dagegen angekämpft.

00:04:34: Ich hab so krass dagegen angekämpft!

00:04:38: Ich wollte dass es wieder normal wird.

00:04:41: Ich wollte das es wieder wie vorher wird, wie früher wird anders wird.

00:04:47: Dass es wieder weggeht.

00:04:50: Jeden Tag bin ich dafür aufgestanden.

00:04:54: Das es wieder Normal wird.

00:04:56: jeden Tag hat's mich wieder zurückgeworfen.

00:04:59: Ich treppen steiger, wenn ich ein Lied tanze.

00:05:04: Wenn ich mit meinen Kindern spielen werde, jede Bewegung wirft mich wieder dahin zurück.

00:05:12: Jede Bewegung macht es eng an mir und macht mich atemlos.

00:05:27: Es gibt heute eine Sicht auf diese Dinge in mir Ein Bild das in mir heute entstanden ist.

00:05:46: Sehe mich heute folger an dass ich glaube Ganz oft spreche ich mit meiner Tochter unbewusst über Chakras oder solche Dinge, ganz am Abend ist im Bett.

00:06:02: Als sie mich noch mal fragt was sind die Chakran?

00:06:05: Ich habe so einen Armband mit den Farben der Chakrin und irgendwie hab' ich das Gefühl dass meine Tochter damals bei der Geburt eine Wand in mir eingerissen hat, die ich an meinem Beurzelchakra gebaut habe wo ich mein innergeres Kind eingeschlossen habe, meine innere Tochter.

00:06:40: Mein inneres Mädchen diese Wand und meine Wurzeln die mich nähern, die mich erblühen lassen.

00:06:58: Und heute fühlt sich es anders hätte sie damals diese Wand eingerissen.

00:07:09: und seitdem kommt gefühlt irgend jeden Tag ein neuer Trömerteil zum Vorschein Bahnsicht durch meinen Körper nach draußen.

00:07:26: Lass mich fühlen, lass mir sehen, lass mich verstehen und jeden Tag kann ich diesen Schmerz fühlen.

00:07:44: Jeden Tag verstehe ich mehr und jeden tag erblühe ich auch mehr.

00:07:51: Mein Kind, mein inneres Mädchen kommt mehr und mehr zum Vorschein darf leben, darf lebendig werden, darf er blühen.

00:08:02: zu viele Dinge sind In den letzten fünf Jahren in mir zum Forschein gekommen, die ich niemals vorher über mich gedacht, gewusst gelebt hätte oder habe.

00:08:19: Diese Dinge sind einfach wie aus mir rausgeflossen.

00:08:24: Wer es hätte sie damals den Damen wie bei Anna und Elsa in der Eiskönigung gebrochen?

00:08:32: Und seitdem fließt das noch mit viel Schmerz!

00:08:38: Noch mit viel... Da kommt erst mal sehr viel Schmutz zu Tage.

00:08:48: Sehr viele alte Dinge aus mir, aus gefühlt allen Generationen vor mir.

00:09:03: Sie trotzdem immer wieder jeden Tag in das hier und jetzt kommen als würde manchmal Vergangenheit und Zukunft alles in einem durch mich entdurch fließen wie so ein Laserstrahl.

00:09:24: Und ich denke auch gerade wie bei der Eiskönigin als der Damen bricht, dass das ist der Moment wo irgendwie Vergangenheit und Zukunft und Gegenwart in einem Moment vereint werden.

00:09:42: Wie in dem Film wo die Zukunft von Arandale davon abhängt, dass die Vergangenkeit irgendwie bereinigt wird in diesem Moment im Jetzt und Hier.

00:09:59: Genau so fühlt sich das heute für mich auch an oder manchmal, wo die Zeit nicht mehr linear ist sondern irgendwie verschmelzt.

00:10:13: Das habe ich so vorher nie in meinem Leben gesehen oder wahrgenommen aber ich kann es mehr und mehr wahrnehmen.

00:10:23: Das ist eigentlich alles ein einem Moment stattfindet.

00:10:32: Stattfinden kann?

00:10:33: Ich weiß es noch nicht!

00:10:41: dass auf jeden Fall alles nicht so getrennt voneinander ist, wie es mir oft scheint.

00:10:47: Sondern eigentlich sehr viel mehr beieinander.

00:10:59: All diese Sachen, die hätte ich niemals in meinen Mund gelegt.

00:11:06: Früher.

00:11:08: Niemals gedacht, niemals ausgesprochen und niemals gefolgt, niemal geglaubt.

00:11:14: Heute tu' ich's!

00:11:15: Ich glaub daran.

00:11:18: Für mich sind die Dinge wahr, das sprechste auch.

00:11:22: Warum auch nicht?

00:11:23: Es ist einfach eine Wahrheit, meine Wahrheit.

00:11:28: So wie es eine Million andere auf dieser Welt gibt.

00:11:31: So viele wie es Menschen gibt.

00:11:36: Jeder mit seiner Wahrheit aber ich merke warum sollte ich meine verstecken?

00:11:52: Das wird für mich heute wahr das wird für mir heute sichtbar und ich danke euch fürs zuhören fürs mit hinsehen fürs mitbegleiten.

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