Folge 22 - Langsam werden.

Shownotes

Seit langer Zeit verändert sich mein Tempo. Ich werde langsamer. Nicht, weil ich muss. Sondern weil ich es möchte.

Ich möchte das Leben wieder wahrnehmen. Momente auskosten. Mehr fühlen. Mehr sehen.

Und genau darin begegnet mir eine alte Angst. Die Angst, faul zu werden. Stillzustehen. Nicht mehr genug zu sein.

Heute frage ich mich zum ersten Mal etwas anderes: Was, wenn mein früheres Tempo gar nicht Lebendigkeit war, sondern Überhitzung? Und was, wenn mein heutiges Slow Living nicht weniger Leben bedeutet, sondern mehr? Vielleicht verändert sich nicht meine Lebendigkeit. Vielleicht verändert sich nur ihr Tempo.

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00:00:02: Heute beschäftigt und bewegt mich ein Thema besonders.

00:00:13: Ich glaube das Thema ist slow living, ich merke dass es schon seit so langer Zeit deiner Strebe alles in meinem Leben langsamer zu machen die Momente die ich habe mehr auszuweiten Lieber Slow Fashion, genieße mehr Slow Food und merke auch in meinem Alltag wie ich die Dinge langsamer mache.

00:01:02: Viel langsame Laufe viel langsames alles anfasse.

00:01:12: Und da gibt es dann zwei Bewegungen.

00:01:18: mir das eine dass es so sehr annimmt daran ankommt wertschätzt Dankbarkeit empfindet Der es so genießt, dass ich das lebe.

00:01:33: Endlich!

00:01:34: Leben darf mir selbst erlaube.

00:01:40: Und dann gibt's da einen Teil... Oh der hat echt Schwierigkeiten damit Der wird unruhig.

00:01:51: Ich denke das ist der Teil der erst sichtbar wird Der unter den ganzen Hektik und Stress vorher gar keinen Raum hatte sich zu zeigen.

00:02:09: Ich fand's heute interessant.

00:02:13: Zwei Sachen Zum Einen wenn man mein Mann heute erklärt, dass Zellen also im Handy oder im Laptop oder so mit hundert Prozent total gestresst sind.

00:02:30: Dass man Akku eigentlich lieber auf achtzig Prozent laden sollte bei hundert prozent zu vieles.

00:02:37: So stressig für die Zelle und diese Erkenntnis fand ich heute extrem interessant.

00:02:49: slow-living Gedanken herangehen, glaube ich spürt das auch an mir in mein Zelt.

00:02:57: Weil wenn ich auf meinen Leben schaue dann war ich immer unter Strom Wenn ich auf meine zwanziger Blicke war ich ehemal und feier.

00:03:11: ich war ehemals unterwegs.

00:03:14: Ich habe meinen Zuhause Meine Wohnung eigentlich nur zum Schlafen benutzt manchmal zum Essen Und ich bin da nur rein und raus gestorzt.

00:03:26: Ich war immer unterwegs, war immer arbeiten oder feiern und reisen.

00:03:31: Irgendwie immer.

00:03:32: Ich hatte mal was zu tun.

00:03:36: Ich glaube ich fuhr immer auf hundertzwanzig, hundertwochzig, hunderdachtzig Prozent manchmal.

00:03:47: Und ich glaube wenn nicht mein Leben heute bewerten würde bin ich runtergefahren.

00:03:54: Ich glaub' ich bin nur noch bei hundert Prozent!

00:03:59: Ich merke das daran wenn ich im Vergleich zu damals bin dass ich Dinge viel langsamer mache.

00:04:06: zum einen und ich merke es auch in meiner Umgebung.

00:04:10: So krass!

00:04:12: Wir kommen das so oft, so schnell vor wie andere reden, handeln, denken Auto fahren ist mir zu schnell.

00:04:21: Wenn Autos an mir vorbei fahren ist nur zu schnell.

00:04:25: Es würde mein Organismus wie runterfahren.

00:04:31: Das fühlt sich für mich ganz komisch an betrohlich anders, felsam.

00:04:43: Auch manchmal würde was mit mir nicht stimmen.

00:04:49: Also ich stelle mir dann glaube ich auf die Frage, was stimmt mit mir eigentlich nicht?

00:04:53: Dass... dass ich so anders bin?

00:04:56: Dass sich das so brauche.

00:05:00: Aber heute wenn ich darauf gucke habe ich eher das Gefühl Ich brauchte es gar nicht.

00:05:04: Ich will das!

00:05:05: Ich will langsamer werden.

00:05:07: Das ist die Wahl die ich treffe weil ich nur darin Dinge auch mal wertschätzen kann, wahrnehmen kann überhaupt und das will ich.

00:05:15: Ich will Dinge mehr wertschützen und mir wahrnehmen Und es ist quasi eher wie die Konsequenz daraus zu merken okay wenn ich das möchte dann sollte sich dafür auch langsamer werden und... Ich habe das Gefühl dass jetzt irgendwie bei hundert Prozent bin und dass trotzdem noch mehr gibt Dass ich trotzdem noch Mehr runterfahren Kann Noch Stores ein kann noch Langsamer dass ich vielleicht auch irgendwann bei achtzig Prozent ankomme und meine Zellen denken, ja das fühle ich mich wohl.

00:05:52: Und gleichzeitig kommt dann gleich die Frage in mir hoch wie ist es denn mit meinem Umfeld wenn man jetzt bei hundert prozent schon so krass vorkommt der Unterschied zu meiner Umwelt?

00:06:03: Zu meinem Außen, zu meinem umfeld?

00:06:08: und da bin ich echt gespannt!

00:06:11: Das beschäftigt mich heute und das sehe ich und nehme es wahr.

00:06:20: Und dann hat sich noch einen anderen Aspekt, der mir gerade bewusst geworden ist.

00:06:28: Der da irgendwie mit reinspielt und zwar merke ich dass dieses Langsamwerden mehr Räume aufmacht, mehr entschleunigt und das ich in diesem Entschleunigten entstehen ja viele Lücken viel Leerlauf für Raum, für stille, für leere und dass ich in diesem Raum noch einen Anteil in mir habe, der noch Bestätigung sucht.

00:07:08: Der noch denkt okay, lebe ich noch?

00:07:12: Wenn ich jetzt auf diesen... es ist ja kein Stillstand!

00:07:15: Ich bewege mich ja trotzdem weiter nur langsamer.

00:07:19: aber durch dieses Langsamen glaube ich hab' ich mehr das Gefühl, daß ich stehen bleibe und in diesem Gefühl oder in diesem Gedanken sehr gedanker glaube ich In diesem Gedanken, ich bleibe stehen.

00:07:33: Suche ich wie eine Bestätigung?

00:07:35: Ist das wirklich so oder lebe ich noch?

00:07:39: Da bewegt sich da noch was in meinem Leben in mir und ich suche das totalen Zahlen.

00:07:45: Ich merke dann dass ich viel mehr meine Appöffnung gucke, wie Grad wird morgen?

00:07:51: Oder hat sich der Podcast bewegte, gibt es neue Abonnenten?

00:07:56: Also ich suches sowie Zahlen die mir bestätigen, ah ja ich bin noch am Leben und das finde ich total krass.

00:08:07: Das bewegt mich heute auch.

00:08:14: Das finde ich wie schade oder macht mich traurig andererseits.

00:08:20: Macht es einfach etwas bewusst was in mir wirkt.

00:08:25: Ich beobachte das und versuch das mal loszulassen.

00:08:32: ich jetzt mal nicht in die App.

00:08:34: Ich weiß, dass ich mich bewege und das zum Beispiel auch so ein Aspekt mir heute ausbewusst geworden ist in diesem Thema.

00:08:44: eigentlich nehme ich jetzt erst recht die Bewegung noch viel deutlicher wahr weil früher es quasi nur wie an mir vorbeigerauscht.

00:08:53: ah ja das war aber ich wusste manchmal gar nicht.

00:08:58: was habe ich eigentlich gestern erlebt gestern gegessen.

00:09:06: Ich nehme ja sehr deutlicher wahr.

00:09:09: Ich nehme jeden Moment sehr viel klarer, sehr viel bewusster, sehr voller wahr mit all meinen Sinn.

00:09:24: Also ich nehme die Veränderung eigentlich sehr wie krasser wahr.

00:09:27: und trotzdem gibt es noch diesen Anteil in mir der irgendwie noch denkt ah ich brauche aber auch eine Bestätigung darauf kann ich mich nicht verlassen auf diese Wahrnehmung Das ist ja eigentlich sehr und fühle und spüre.

00:09:41: Und ich brauche trotzdem irgendwie noch wie ein Beweis im Außen, wie noch etwas in mir das sagt.

00:09:51: Ah ja doch bin auch nicht den geblieben, bin auch noch nicht tot, bin noch nicht slow langsam ist noch keine Bedrohung.

00:10:03: Ich glaube dass es in meinem System noch mit Bedrohrung verbunden ist.

00:10:10: Da ist noch Herr... Da ist noch etwas, was mich davon abhält.

00:10:16: Was ich noch zu beweisen suche.

00:10:25: Das fließt gerade in mir, kriegt gerade Raum und wird heute so klar groß kommen nach vorn.

00:10:37: Es soll dran!

00:10:39: Ich danke euch fürs Zuhören und fürs Mitbegleiten.

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