Folge 28 - die Sehnsucht.

Shownotes

Nach meiner letzten Folge über Freude ist mir etwas bewusst geworden.

Ich habe gelernt, meine Wahrnehmung ernst zu nehmen. Zu spüren. Zu fühlen. Und Worte dafür zu finden.

Das war für mich ein langer Weg. Jetzt beginnt etwas Neues.

Ich merke, wie groß meine Sehnsucht nach Begegnungen geworden ist, in denen auch andere diesen Raum betreten. Nicht nur erzählen, was passiert ist. Sondern zeigen, was es mit ihnen macht.

Diese Folge erzählt von diesem Zwischenraum. Zwischen Freude und Sehnsucht. Zwischen Geduld und Warten. Zwischen dem, was schon da ist, und dem, was vielleicht mit der Zeit wachsen darf.

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00:00:01: In meiner letzten Folge habe ich über Freude gesprochen und da kam ein Gedanke an mir auf.

00:00:17: Der Gedankel, dass Freude dann entsteht wenn Ich mit anderen Menschen in Verbindung bin Wenn ich sie berühre oder sie mich berühren.

00:00:36: Und was geschieht bei mir?

00:00:42: Wenn ich mich und andere sich zeigen?

00:00:50: Das passiert wenn wir beide auf dieser Wahrnehmungsebene gehen und diese Erzählebener verlassen.

00:01:11: Also, wenn ich darüber erzähle nicht wie es mir geht also was ich so tue oder was ist im Außen passiert sondern... Was das mit mir macht?

00:01:28: Was ich fühle?

00:01:29: Was mein Körper geht?

00:01:32: Was Ich spüre?

00:01:38: Also alles an Wahrnehmung, was ich sehe.

00:01:41: Alle meine Sinne mit einfließen lassen und wenn mein Gegenüber das tut... Ich habe erst lange gebraucht um da hinzukommen auf diese Wahrnehnungs-Ebene.

00:02:09: Und bin auch noch nicht langer und noch nicht gut oder wie rüber.

00:02:16: Da geht noch mehr glaube ich.

00:02:20: Das war für mich schon ein weiter Weg da erstmal anzukommen das überhaupt wahrzunehmen, mir den Raum dafür zu geben.

00:02:27: Für mich geschieht es dann wenn ich nach dem etwas passiert ist von der mir sonst immer erzählt habe danach durchatme, danach stille es, danach ich spüre okay was macht das jetzt eigentlich mit mir und in diesen Raum eins mit diesem Raum zu geben?

00:02:50: dass alleine hat schon lange gedauert und damit war erst mal ganz lang wusste damit nichts anzufangen.

00:03:02: Hat mich überfordert, das war mir zu viel.

00:03:04: ich wusste nicht wohin damit und ich habe ziemlich lange gebraucht um das wieder aus mir rauszukriegen weil ich hab es wahrgenommen ist es hochgestiegen.

00:03:18: Ich habe es empfangen gesehen aber wohin mit war für mich lange Zeit ultra herausfordernd Und ich glaube ich habe meinen Weg jetzt gefunden dass sich das aussprechen kann wie ich das anspreche, was ich sagen möchte und was auch nicht.

00:03:44: Was ich für mich behalten möchte... Das war in diesem Jahr wirklich meine größte Herausforderung.

00:03:55: Und ich kann sehen, wie mich das erleichtert.

00:04:00: Wie mich erleichter, dass ich bei mir bleiben kann, dass sich von mir erzählen kann.

00:04:05: Alle meine Ebenen, alle meine Wahrnehmungen, dass ich das aussprechen darf.

00:04:12: Da war eine große Erlaubnis erst mal notwendig, die ich mir selbst gegeben habe und da übe ich noch so sehr.

00:04:22: Das All das was in mich hochkommt meine ganzen Gefühle, dass sich niemand anderen auflade ist sondern dass ich die ganze Ruhe mit mir begehr und aussprechen kann ohne dass ich damit jemanden verletzen muss oder so.

00:04:47: Da bin ich jetzt.

00:04:49: Ich kann das!

00:04:49: Ich übt es immer noch jeden Tag, ich bin da noch nicht wild oder gut drin oder was auch immer man darin sein sollte, was ich auch immer daran sein möchte.

00:05:02: Ich weiß nur dass sich das kein Meer in meinem Leben haben möchte.

00:05:07: Dass ist mein Weg und dass ich das gut für mich anfühlt, dass ich es beides kann.

00:05:13: Das Wahrnehmen und das Aussprechen, das fühlt sich gut an.

00:05:17: Ich will das in meinem leben haben Und gleichzeitig merke ich, da zu sein ist für mich wundervoll.

00:05:32: Aber es ist einsam und ich spüre eine große Sehnsucht in mir Wenn ich mich mit anderen Menschen unterhalte oder anderen Zuhörer ein Podcast höre oder irgendwas oder jemand schreibt, fehlt mir das.

00:05:59: Ich weiß noch nicht wie ich damit umgehen soll.

00:06:09: Und ich bin schon da, wo ich die Menschen nicht mehr so krass dahin haben möchte, damit ich mich nicht allein fühle.

00:06:20: Ich kann nichtses da alleine sein und schon auch aushalten.

00:06:25: Und ich weiß ja was ich für einen krassen Weg gegangen bin um dahin zu kommen.

00:06:29: also wie?

00:06:30: Kann ich das von anderen Menschen erwarten dass sie da jetzt sind so fort sind?

00:06:35: und Ja ist das so einfach?

00:06:40: Ich weiß, dass es das nicht ist.

00:06:45: Und trotzdem frage ich mich gerade wie ich damit umgehen möchte lernen kann die Geduld zu haben anderen Menschen in Raum zu geben ihnen vielleicht auch ein Gefühl dafür zu geben wie sich das bei mir anfühlt und diese Geduld so haben Dass es irgendwann Menschen in meinem Leben geben wird dir Das mit mir teilen die ich dann greifen kann, fühlen kann.

00:07:35: Nicht weil ich es zwischen den Zeilen tue sondern weil sie es aussprechen so wie ich und ich weiß ich finde für mich schon auch Formate.

00:07:53: Ich habe wieder mit einem ehrlichen Mitteil angefangen was mir diesen Raum schon schenkt und ich weiss dass sich das auch verändern wird.

00:08:06: alles.

00:08:08: aber da bin ich gerade In dieser Sehnsucht, in diesem Aushalten.

00:08:16: In dem Suchen, in den Probieren... ...in dem Wahrnehmen was für ein krasser Unterschied es ist und vor allen Dingen in dem mein Platz und meinen Rhythmus damit finden weil auch das für mich gerade herausfordernd ist.

00:08:49: Ich wahrnehme dass es wenig Räume dafür gibt Und ich mich dann frage, wo ist mein Platz?

00:09:09: Das beschäftigt mich gerade sehr.

00:09:11: Das treibt mich oben.

00:09:14: Das berührt mich gerade dieser Raum der Veränderung, der Einsamkeit, der Sehnsucht und der Freude wenn es doch da ist und das Unterschiede.

00:09:58: Danke fürs Zuhören!

00:09:59: Danke fürs mitbegleiten.

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