Folge 3 - eine Reise zu mir selbst.
Shownotes
Heute geht es um etwas, das mich schon lange begleitet. Den Wunsch, mich auszudrücken.
Ich merke, dass die Themen, die mich lange blockiert haben, sich verändern. Gewalt. Scham. Schuld. Intimität. Freude. Lust. Körper. Emotionen. Frieden. Druck. Früher waren sie wie ein Knoten in mir. Heute werden sie durch meine Stimme sichtbar.
Und genau dadurch werden sie langsam vom Gegenwind zum Rückenwind.
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00:00:01: Das sitze ich wieder in meinem Sessel.
00:00:07: Ich schwung zu, weil ich denke... ...das könnte mal nur das Intro werden.
00:00:15: Ich sitze im meinem Sesse.
00:00:19: Irgendwie fühle ich mich hier wohl sicher.
00:00:26: Scheinbar ist ich ja genug um in dieses Mikro zu sprechen.
00:00:36: Heute sitze sich hier nicht ganz so entspannt.
00:00:40: Ganz so gelöst wie gestern was ich heute morgen schon so viel in mir bewegt hat.
00:00:53: und es gibt ein Teil Der zieht mich jetzt hierher zu diesem Mikro.
00:01:02: Ich glaube, ein Teil der... das heißt neues Ventil sieht Neue Chancen, neue Möglichkeiten Neugierde Und ein anderer Teil, der irgendwie in meinem Kopf ist Ein Teil der sich denkt was soll das alles?
00:01:24: Der denkt mach ich das richtig Was mache ich eigentlich?
00:01:34: Wie man sieht habe ich mich für den ersten Teil entgegen und ich merke ich will irgendwie Späßchen machen weil ich das irgendwie davon ablegend, was es eigentlich in mir los ist.
00:02:00: Denn ich glaube eigentlich ist da was ganz anderes.
00:02:04: Wut und Schmerz und Traurigkeit hat morgen... Meine Kinder haben heute Morgen so viele Emotionen gezeigt.
00:02:18: Traurigkeit!
00:02:21: Da ist krasser Wut.
00:02:24: Und ich saß da an den Teilen, habe das einfach begleitet, sie gesehen.
00:02:35: Konnte das bei denen einfach da sein lassen?
00:02:38: Konnte er dann einfach jedem sitzen Konnte die Zeit ganz ausblenden.
00:02:46: Und sie denken, okay dann gehen Sie heute später.
00:02:51: Dann hat das jetzt Raum.
00:02:53: Okay.
00:02:55: Ein Teil konnte zum Beispiel auch das erste Mal fragen weißt du warum?
00:03:02: Und sie haben gesagt nein und ich konnte es einfach dabei belassen.
00:03:06: Das fand ich heute morgen ziemlich cool.
00:03:14: aber was ich nicht cool fand war was in mir passiert ist.
00:03:21: Da war Überforderung.
00:03:31: Ich habe ihn gespürt mit so einem Kribbeln an meinem Steiß, irgendwas was aufsteigen will.
00:03:41: So irgendwie mitfließen oder irgendwie mitbütend und mittraurig sein weil es da irgendwie sich wie gefangen anfühlt und sich fühlt als hättest du auch mal die erlaubnis rauszukommen.
00:03:58: dann ist der druck in meinem oberbauch dass ich entfühlt wie ein wächter der sagt nein du darfst das nicht.
00:04:15: und dann spür ich schmerz auf meinen schultern.
00:04:20: bei diesem schmerzen denke ich immer an an Druck, an all die Generationen vor mir.
00:04:28: Sieht das auch nicht durften?
00:04:30: Die da irgendwie drauf liegen, drauf sitzen und alles ist dann in mir und ich weiß dann nicht bis raus kommen soll.
00:04:43: Ich habe mich geschüttelt, bewegt, meine Zunge herausgestreckt, ins Kissen geboxt aber irgendwie hilft es nie.
00:04:54: Jetzt sitze ich hier und denke vielleicht darf jetzt irgendwas fließen Dafür ziehe ich irgendwas raus.
00:05:21: Selbst das fühlt sich blockiert an.
00:05:27: Ich fühle mich an wie in so einem emotionalen Käfig.
00:05:34: Ich weiß nicht, wo der Schlüssel ist.
00:05:38: Irgendwie fühlt es sich an als wäre ein Schlüssel meiner Sprache und trotzdem umgehe ich sie noch.
00:05:52: irgendwie sitze ich jetzt wieder hier nachdem was passiert ist.
00:05:57: Ich sitze wieder hier und will's richtig machen Und ich komm dem Ganzen schon ein Stück näher.
00:06:08: Das spöre ich Aber ich spüre, dass es das noch nie ist.
00:06:15: Dass sich da immer noch drum rumgeschöpfer.
00:06:22: Immer noch danach, immer noch allein... Das Wort Naturgewalt kam mir heute in den Sinn.
00:06:36: Ich glaube, dass etwas damit zu tun hat.
00:06:42: Dass ich Emotionen als Gewalt kennengelernt habe Die irgendwie hochkochen und dann gegen sich selbst oder andere gerichtet werden Und ich das nicht will.
00:06:56: Da gibt es glaube ich einen Teil in mir, der loyal ist und ein Teil der Angst hat, der das nicht Will, nicht wieder will.
00:07:11: Ich denke an mein Zuhause, meinen Elternhaus und all die Formen von Gewalt an explosionsartigen Emotionen, dass ich gerne gelernt habe und ich merke wie schwer mir das ausspricht Wie schwer mir das Feld, das auszusprechen?
00:07:40: Gewalt.
00:07:56: Das ist etwas für mich, dass noch taub ist.
00:08:05: Manchmal habe ich das Gefühl vielleicht, dass mir irgendwas Schreckliches passiert und ich hab so arg unterdrückt, dass es gar nicht mehr weiß.
00:08:14: Dann denke ich mir so ein Quatsch!
00:08:18: Aber warum komme ich immer wieder auf den Gedanken?
00:08:22: Wieso fühle ich mich wenn das in Film oder irgendwo vorkommt wie betroffen?
00:08:34: Wenn ich dann zwar empathisch Oder gibt es einen Teil in mir, der da einfach nicht rankommt?
00:08:45: Weil ich's eingeschlossen hab mit all den Emotionen.
00:08:57: Den Worten.
00:09:02: Ich will wieder sagen, dass ich weiß es nicht und ich sehe wie viel Schutz da in mir ist Wie viele Lehre ich gerade in mir empfinde Wenn ich still werde, obwohl ich das Gefühl habe Dass da irgendwie ganz viel ist Und ich weiß nicht wo... Ich suche es in mir!
00:09:31: Ich fühle es in mich Doch komme ich irgendwie nicht ran.
00:09:44: Vielleicht lasse ich das jetzt einfach mal in mir wirken?
00:09:50: Ich will leicht!
00:09:52: Ich lass es mal in mich wirken.
00:10:03: Ich finde es gerade so abgefahren und fasziniert, wenn ich darüber nachdenke... Das was ich gerade ausgesprochen habe, hab' ich noch nie jemandem gesagt Und ich habe mich grad gefragt Warum fällt es mir so viel leichter, dass jetzt in ein Mikro der ganzen Welt einsprechen zu können, als jemandem vertraut ist das zu erzählen.
00:10:46: Und ich glaube für mich es ist wie ein Übergang weil Ich glaube ich habe mich immer sehr stark im Außen angepasst.
00:11:01: Die Meinung außen war stärker als mein Glaube ihnen und ich glaube dass es für mich wie ein Weg ist weil ich sie mich gefragt habe, warum mache ich das nicht einfach mit mir?
00:11:15: Also warum nehme ich es nicht einfach auf und oder sagen wir das vom Spiegel oder reden laut mit mir.
00:11:22: Oder Es reicht wenn das in meinem Kopf durchläuft und irgendwie ist glaube ich noch Das Bedürfnis über das Außen das Innen zu klären Noch so viel größer Und irgendwie hilft es mehr diesen Schritt zu gehen nach innen über das Außen oder so.
00:11:55: Und das finde ich zum Teil erschreckend, dass sich das brauche und zum Teil erleichtert, dass ich das annehmen kann.
00:12:11: Warum auch nicht?
00:12:14: Das ist ja trotzdem nichts was ich mir ausgesucht habe sondern das habe ich ja erlernt erfahren für mich als sicher abgespeichert um warum sollte ich mich in diese Sicherheit nicht begeben.
00:12:31: Warum?
00:12:35: Kann ich nicht diese Hilfe nutzen, um an mir selber ran zu kommen wenn ich es noch nicht mit mir selbst darf weil ich's mir selber nicht erlaube.
00:12:55: Es wird sich befreiendern auszusprechen für das Bewusstummer Weil das irgendwie für mich zeigt wo ich herkomme und wo ich hin will Und wo ich jetzt bin.
00:13:17: zur gleichen Maße ausgeglichen, glaube ich strebe oft nach Harmonie.
00:13:26: Ausgeglicheneidig, ein Gleichgewicht und das ist ja befriedigend!
00:13:51: Ich glaube dieses Format gibt mir auch irgendwie die Möglichkeit für so einen Gespräch dass ich mir wünsche, dass sich in meinem Tempo so viel erzählen kann wie ich möchte ohne dass selbst diesen Raum nicht aushalten kann, auch mal kurz durchzuatmen.
00:14:26: Mal kurz still zu sein... die Angst zu haben dass jemand gleich mir eine Lösung anbietet um mich davon der Druck zu fühlen und auch irgendwie die Gewissheit okay jeder ist selbst fähig zu sagen oh nee hab ich gemockt so zu hören und irgendwie gibt es gerade ein Bewusstsein von Freiheit und Frieden in diesem Format dass sich dieses Format in mir gerade eben mehr selber erst entwickelt.
00:15:13: Ich habe gestern aus einem Impuls heraus angefangen und versuche heute rauszufinden, okay was ist das hier für mich?
00:15:19: Dieser Raum dieser Ort diese Möglichkeit Was gibt mir das?
00:15:30: Was macht es für mich möglich?
00:15:41: Bei dem Gedanken kommt auf jeden Fall Charme an mir hoch.
00:15:48: Charme bei den Gedanken, dass ich das hier noch für mich mache Und da kommt der Gedanke hoch sich euch dafür benutze, ausnutze.
00:16:12: Und dann kommt er irgendwie so nach Trott.
00:16:26: Da kommt so ein Gedanke von wenn ich das nicht so erlernt hätte mich selber so zu verlassen mit mir selber so im Frieden zu sein, mit mir selbst mich wohlzufühlen sondern das Außen so zu brauchen Dann würde ich das jetzt nicht tun.
00:16:48: und da kommt irgendwie so ein Trotz hoch, so einen Selbstschuld sagen meine Kinder oft, bis selber schuld.
00:17:16: Innerer Kampf mit dem Außen.
00:17:20: Ja da steckt viel Schuld und Scham drin in dem mit mir sein an dem außen.
00:17:31: Viel Wut, viel Traurigkeit.
00:17:33: das Thema kommt gerade sehr in mir hoch wenn ich versuche mehr bei mir selber anzukommen.
00:17:46: es ist also würde ich mich gerade durch diese Schichten wühlen die mich noch davon abhalten mit mir selbst zu sein Dass das ausreicht, einfach nur mit mir zu sein.
00:18:13: Danke fürs Zuhören!
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