Folge 30 - Geben und Nehmen.

Shownotes

Ich habe lange geglaubt, dass ich gerne gebe und Schwierigkeiten damit habe, zu nehmen. Hilfe anzunehmen. Etwas für mich tun zu lassen. Etwas zu brauchen. Heute fühlt sich diese Geschichte für mich plötzlich verdreht an. Denn wenn ich genauer hinschaue, entdecke ich einen Unterschied zwischen dem, was ich bewusst denke, und dem, was mein Körper dabei erzählt.

Vielleicht ist mein Geben nicht immer nur Geben. Vielleicht nehme ich dabei auch etwas. Anerkennung. Nähe. Das Gefühl, gebraucht zu werden. Das Gefühl, ein guter Mensch zu sein.

Und je länger ich darüber nachdenke, desto weniger glaube ich an ein vollkommen selbstloses Geben. Und vielleicht darf „egoistisch“ für mich eine ganz neue Bedeutung bekommen: Nicht rücksichtslos zu sein. Sondern mich selbst nicht mehr aus der Rechnung herauszunehmen und dafür weniger Selbst-los.

Ich glaube, dieses Thema wird mich noch eine Weile begleiten.

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00:00:02: Gerade arbeitet ein Thema in mir, das sich total verkorkst, verdreht, kaputtern fühlt.

00:00:23: Es ist das Thema geben und nehmen.

00:00:31: Ich spüre, dass da irgendwas nie hinaus, was ich mir da erzähle.

00:00:48: Ich habe grundsätzlich den Gedanken, das ich sehr gerne gebe und die Schwierigkeiten haben nehmen, Hilfe anzunehmen zum Beispiel.

00:01:06: Und wenn ich jetzt so drauf gucke, glaube ich das stimmt gar nicht.

00:01:14: Ich glaube es ist eher andersrum.

00:01:25: Warum mir zu dem Gedanken?

00:01:26: Weil wenn ich mich darin beobachte... Ich denke ich gebe total gerne Wenn zb jemand zu mir kommt und sagt kannst du dies oder kannst du jenes für mich tun Oder tun?

00:01:52: Dann gibt es Einen Teil in mir, der sagt voll Kohle.

00:02:01: Da weiß ich ja genau klar was derjenige braucht und dann kann ich bei mir hingucken Kann ich das gerade geben?

00:02:13: Das ist irgendwie Der bewusste Teil an mir.

00:02:21: Aber der unbewusste teil der sehr viel mehr noch wirkt und auch handelt Ist ein Teil der Widerstand empfindet.

00:02:36: Oh, jetzt muss ich das für den tun.

00:02:39: Das fühlt sich eher an als würde derjenige was von mir nehmen Anstatt ich geben.

00:02:52: Irgendwie habe ich das Gefühl dass es sehr viel mehr geben.

00:03:02: Aber wo ich das gefühle habe ich gebe?

00:03:06: Dass ist immer etwas was gar nicht gefragt ist Was derjenig gar nicht klar formuliert hat Was er gar nicht klarkesagt hat dass er das brauche oder mir wie ein Auftrag gegeben hat.

00:03:22: Da hab ich das Gefühl, ich gebe.

00:03:26: Wenn ich da so drauf gucke, fragt mich, nehm' ich da nicht eigentlich viel mehr?

00:03:36: Nehm' Ich indem ich ja irgendwie was... Das fühlt sich... Also mein Kopf denkt, ich gebe!

00:03:48: Mein Körper sagt eher, tue ich ihm das nicht aufzwingen.

00:03:55: Und wenn ich ihm es aufzwinge, könnte das dann nicht eigentlich Viel eher sein, dass ich etwas brauche Und was nehmen möchte?

00:04:14: Dieser Gedanke, diese Sicht hinter meinem Handeln und Geben und Nehmen fühlt sich gerade verworren an.

00:04:28: Unklar aber klärend und schrecklich weil ich finde geben und nemen merk ich ist ein ganz sensibles Thema.

00:04:51: da steckt auch viel selbstwert glaube ich dahinter.

00:04:56: dieses ein guter Mensch sein wollen bei mir, dieses etwas Gutes tun wollen.

00:05:07: Da steckt ja viel dahinter.

00:05:10: wie bewerte ich mich?

00:05:11: Wie sehe ich mich nicht in gutem Mensch?

00:05:15: und wenn ich jetzt quasi darauf blicke könnte dieser Gedanke hier ans Wanken geraten weil ich dann zu der Erkenntnis kommen würde Ich nehme sehr viel mehr als ich gebe.

00:05:35: Ich gebe eigentlich gar nicht gerne oder viel, da machen sich tausend andere Sachen auf einmal hoch.

00:05:47: Die Frage habe Kevi kann ich dann eigentlich überhaupt geben?

00:05:53: wie oft sagt mir jemand was er wirklich braucht?

00:05:58: Vielleicht sagt jemand aber auch ständig dass er etwas braucht aber ich tute es immer ab weil ich denke der nimmt nur und ich das dann wegschiebe.

00:06:07: Also ich glaube dass dieser Gedanke in der nächsten Zeit noch sehr viel in mir bewirken wird sehr viel, wo ich hinschauen kann.

00:06:21: Was ist es wirklich?

00:06:26: Wie passiert das wirklich?

00:06:28: wie will ich damit umgehen?

00:06:30: was ist wahr?

00:06:31: was will wirklich ich?

00:06:35: und auch was macht das mit mir?

00:06:39: was steckt dann... passiert da mit meinem Selbstwert?

00:06:47: Ich kann mir gut vorstellen dass er erst mal ein zwankengerät jetzt schon ist aber ich kann mir vorstellen wenn ich das auflöse richtig drehe das dann auch was echt wundervolles passieren kann in beziehung und auch in mir meiner sicherheit meinem wohlbefinden meinem selbstwert.

00:07:19: ich bin gespannt was das bewirkt.

00:07:30: danke fürs zuhören und danke fürs mit begleiten.

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