Folge 31 - mein Traum.

Shownotes

Ich lese gerade ein Buch über Träume, Lebenssinn und die Frage, was wir in unserem Leben erreichen wollen.

Und plötzlich wurde ich traurig. Weil ich mich gefragt habe: Was ist eigentlich mein Traum?

Natürlich gibt es Dinge, die ich erleben möchte. Ich möchte reisen. Die Welt sehen. In einem Bulli sitzen, Musik hören, losfahren und irgendwo ankommen. Diese Sehnsucht kenne ich.

Aber ich kenne auch das Gefühl, dass selbst das nicht das ist, wonach ich gerade wirklich suche. Denn wenn ich genauer hinsehe, fühlt sich das Reisen gerade manchmal nach Flucht an.

Und darunter liegt ein anderer Wunsch. Ankommen.

Ich stelle mir vor, morgens aufzuwachen, mir in Ruhe einen Tee zu machen, den Tag auf mich zukommen zu lassen und ganz selbstverständlich in mein Leben hineinzuleben. Nicht als Belohnung. Nicht nach einer Phase völliger Erschöpfung. Nicht erst, wenn ich genug geleistet habe.

Sondern als mein Leben. Als mein Standard.

Und wenn ich dort irgendwann angekommen bin, möchte ich vielleicht immer noch reisen. Nur dann nicht mehr, um irgendwo zu fliehen. Sondern weil ich überall sein kann.

Transkript anzeigen

00:00:02: Heute habe ich wieder ein Thema, das mich beschäftigt.

00:00:08: Das Thema ist Träume.

00:00:15: Ich lese gerade den zweiten Teil vom Café am Rande der Welt.

00:00:31: Irgendwie wurde ich traurig bei dem Thema Träumen oder was es mein Sinn des Lebens oder was ist mein Zweck?

00:00:44: Was ist das, was ich im Leben will?

00:00:50: Mein Traum!

00:00:57: erleben.

00:01:04: Ich spüre, dass ich so ein Traum hab wie verreisen die Welt sehen an diese oder jene Orte reisen das ist schon da.

00:01:20: auch heute früh habe ich wieder so einen Bully bei uns vorbeifahren sehen und der ist schon eine Sehnsucht in mir.

00:01:29: Da würde ich jetzt auch gerne drin sitzen Musik und Scheibe auf Fahrtwind und irgendwo ankommen.

00:01:42: Das ist schon da!

00:01:47: Und ich weiß, dass ich mich oft in meinem Leben nach diesem Traum oder Wunsch ausgerichtet habe.

00:01:58: Ich war schon in so einem Poly.

00:02:02: Ich bin schon gereist... ...und trotzdem hat es nie erfüllend angefühlt.

00:02:26: Oft frage ich mich, was stöhnt mit mir nicht?

00:02:31: Oder warum...?

00:02:34: habe ich nicht so einen richtigen Traum oder so etwas, was mich so begeistert auf das ich sparen möchte.

00:02:43: Oder was ich erleben möchte?

00:02:51: Dann fühle ich mich irgendwie falsch oder versuche mir dann irgend sowas zu setzen und trotzdem spüre ich... Das ist nicht meins!

00:03:06: ...oder noch nicht sowie bei dem Reisen Und dann spür' ich noch was anderes und das fällt mir schwer das zu akzeptieren als Wunsch oder als Traum.

00:03:28: Und trotzdem merke ich heute, dass sollte ich nochmal durchdenken.

00:03:38: Denn wenn ich den Wunsch nachgehe um Reisen rauszugehen in die Welt dann spüre ich, dass es noch nicht dran ist weil sich das noch nach Flucht anfühlt.

00:04:05: Ich habe immer den Gedanken noch nicht Nicht so.

00:04:12: Ich will nicht so rausgehen.

00:04:19: Es würde noch was fehlen in mir, es müsste noch etwas fertig sein oder sowas.

00:04:26: und ich habe schon oft probiert, ich hab schon oft gedacht okay ich gehe jetzt raus.

00:04:31: auch wenn ich nicht fertig bin dann denke ich immer an diesen Gedanken man muss nicht erst los gehen weil man fertig ist.

00:04:39: trotzdem fühlt sich einfach nicht richtig an Wenn ich da drauf schaue merke da ist noch ein anderer Wunsch.

00:04:54: Da ist noch einen Wunsch, der wichtiger ist, größer ist, den ich mir als erstes erfüllen möchte.

00:05:13: Der Wunsche ist nicht zu verreisen sondern anzukommen.

00:05:23: Da is so'n Wunsh nach etwas ganz anderem... Nach einer ganz anderen Bewegung.

00:05:32: Das fühlt sich nach einem bodenständigen Wunssch an Ja, anzukommen.

00:05:48: Wenn ich da reingehe dann stelle ich mir das vor wie dass sich früh aufwache, ganz in Ruhe wie ein Tee mache den Tag auf mich wirken lasse und ganz in ruhe dass ich meinen Tag gehe mein Tee in Ruherabsteller, ein Laptop hochfahre.

00:06:15: Ganz in Ruhen.

00:06:18: Schau was erwartet mich heute Das auch reinzugehen, mir das zu wünschen und es recht jetzt gerade eben auszusprechen fühlt sich verrückt an.

00:06:38: Verrückt weil ein Teil in mir denkt... ...das ist doch ganz normal!

00:06:43: Ein Teil sieht für mich nicht.

00:06:51: Ich krieg' das nicht hin?

00:06:58: Ich kriegt's noch nicht hin.

00:07:05: Wenn ich das hinkriege dann nur wenn ich mir das erlauben muss Wenn ich mir das verdient habe, wenn es nicht mehr anders geht.

00:07:22: Wenn ich krank bin... ...wenn ich super krass viel geleistet hab und das danach darf.

00:07:31: aber ist es nicht mein Alltag.

00:07:34: Es ist nicht mein Leben Und ich fühle dass es mein Wunsch, dass das mein Leben wird Mein Standard Ich gut dann gerade ausgesprochen zu haben.

00:08:05: Ich habe das Gefühl Wenn ich irgendwann da ankomme, im Ankommen dann möchte ich auch verreisen.

00:08:19: Denn dann ist es egal wo ich ankomme.

00:08:26: Nur meine Herausforderung ist immer noch das Ankommen weil... Ich spüre das Fliehen nicht.

00:08:41: Das Flieh'n ist mir so in Blut und Knochen, Haut und Mark übergegangen dass ich's nicht spür.

00:08:51: Was ich manchmal spüre ist, wenn ich dem ankomme näher komme die Unruhe.

00:08:58: und was ich spüre es nach einer langen Zeit der Flucht.

00:09:02: weder die Sehnsucht, weder dieses Gefühl von euch bin erschöpft.

00:09:08: Weder dieses gefühl von euch brauche eine Pause weil ich fliehe renne renne bis ich wieder in ihr Schöpfung falle Und ich schaffs aus diesen Höhen und Tiefen noch keinen fließenden ruhigen Rhythmus zu finden.

00:09:33: In dem Rhythmuss, wo ich mir Ruhe ankomme, erlaube und mein Gefühl sagt mir wenn ich mir irgendwann erlauber in meinem Leben anzukommen dann steht mir die ganze Welt offen kann ich reisen wenn ich will weil da bin ich überall Zuhause angekommen weil ich glaube das ist eine Form es von in mir ankommt in meinem Körper, in meinem Leben.

00:10:14: Und wenn ich das nicht kann, kann es sein wo ich will.

00:10:18: Ich werde immer auf der Flucht sein vor mir selbst und auch wenn ich da schon sehr lange dran bin hilft es mir heute diesen Wunsch nochmal klar auszudrücken Auszusprechen und mir zu erlauben dass das auch ein Traum sein kann Nicht nur das Verreisen und dass ich diesem Traum nachgehen kann.

00:11:00: Und nicht ihn wegdrücken, um irgendwann mit dem Traum verreisen zu können.

00:11:06: Immer noch vorne dranzustellen Sondern Ich darf träumen anzukommen.

00:11:21: Danke fürs Zuhören und danke fürs Mitbegleiten.

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