Folge 32 - Veränderung.

Shownotes

Ich habe mich in den letzten Jahren sehr verändert.

Und gerade deshalb wird mir immer deutlicher, dass Veränderung nicht nur aus dem Moment besteht, in dem ich entscheide: So möchte ich nicht mehr sein.

Und auch nicht nur aus dem Moment, in dem ich weiß: So möchte ich sein.

Dazwischen liegt ein Raum. Ein riesiger Raum. Das Alte passt nicht mehr. Das Neue ist noch nicht selbstverständlich. Ich weiß manchmal nicht, wie ich handeln soll. Ich rutsche zurück. Ich probiere es wieder. Ich habe Angst. Andere Menschen reagieren auf meine Veränderung. Ich brauche Ruhe. Ich bin emotional. Ich fühle mich verletzt. Manchmal bin ich erschöpft. Und trotzdem passiert etwas. Ich verändere mich.

Dieser Raum dazwischen wirkt mir in Erzählungen über Veränderung oft nur ganz kurz. Für mich ist er ein wesentlicher Teil davon.

Vielleicht möchte ich deshalb nicht noch mehr über ständiges Wachstum sprechen. Vielleicht möchte ich mehr Raum für das geben, was Wachstum überhaupt möglich macht: Ruhe. Stille. Emotionen. Abstand. Zuhören. Integration. Beim Sport würde niemand erwarten, dass ein Muskel nur durch Belastung wächst. Der Körper braucht auch Erholung. Warum sollte Veränderung bei uns anders funktionieren?

Ich möchte lernen, diesen Teil nicht mehr als Stillstand zu betrachten. Nicht als Faulheit. Nicht als Versagen. Nicht als „ich komme gerade nicht voran“. Sondern als einen Teil des Prozesses. Und vielleicht verändert sich dadurch auch mein Blick auf andere Menschen. Weniger Ratschläge. Weniger Erwartungen. Weniger „Du musst doch nur …“. Mehr zuhören. Mehr Raum. Mehr Vertrauen darin, dass nicht jeder Mensch gerade funktionieren muss, um sich zu entwickeln.

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00:00:01: Heute bewegt sich in mir ein riesen großes Thema.

00:00:10: Jetzt beschäftigt mich irgendwie schon den ganzen Tag und ich spüre wie groß dieses Thema an mir ist, wie groß das Thema in mir wirkt und dass ich da auch gerne was bewirken möchte... ...und noch gar nicht weiß wie!

00:00:30: Das Thema heute in mir ist Veränderung oder der Veränderungsprozess.

00:00:42: Ich spüre, dass dieser Prozess in mir jedes Mal so viel Unsicherheit.

00:01:03: Ich bin die letzten Jahre durch sehr viele Prozesse durchgegangen.

00:01:09: ich habe mich mein Leben komplett gedreht und bin heute ein anderer Mensch Jetzt erst recht bewusst geworden ist, dass Veränderung zum Leben dazugehört.

00:01:41: Und ich sogar gerne noch weitergehen würde das Veränderungen nicht nur dazzugehört sondern dass das die einzige Konstante im Leben ist.

00:01:51: Das einzige auf das ich mich immer verlassen kann ist Verändering.

00:01:55: Dass sich in jedem Morgen ein anderer Mensch bin als in dem Morgende vor Grundprinzip ist wie eine Art Leben.

00:02:12: Ja, Lebensgrundlage, Veränderung so wie wir unsere Zellen ständig teilen Das ist für mich ein natürlicher Prozess und wenn ich daran denke dann merke ich wie oft ich an diesem Prozess rumrütte Wie oft ich darüber nachdenke.

00:02:38: müsste ich nicht dieses oder müsste jenes oder müsste ich das mehr Für mich sind?

00:02:47: über die Jahre habe ich viele, viele Angebote gesehen die für mich heute darauf hinaus zählen eine Veränderung einzuleiten.

00:03:06: Die mir wieso die Hand reichen und sagen kommen!

00:03:10: Ich führe dich zur Veränderungen.

00:03:13: Für mich ist es da egal ob das Ernährungsprogramme Sportprogramme Traumata energetische Programme oder was auch immer sind.

00:03:23: Für mich ist das immer ein Programm, dass mich ein anderer Mensch werden lässt.

00:03:30: Oder mich das werden lässt was ich eigentlich in meinem Leben möchte oder der Mensch der ich eigentlich sein möchte.

00:03:39: und wenn ich so für mich die Prämisse habe, dass Veränderung ja eigentlich natürlich ist, dass sich natürlicherweise in meinem leben an Momente stoße wo ich das Gefühl hab, das möchte ich gerne anders in meinem Leben habe ich heutzutage das Gefühl, ich brauche diese Programme ja eigentlich gar nicht mehr.

00:04:02: Heute nutze ich sie auch nicht mehr.

00:04:05: so.

00:04:07: und trotzdem merke ich wie dankbar ich trotzdem dafür bin dass ich diese Programma getan habe.

00:04:14: Ich habe unzählige davon gemacht weil erst heute ich dieser Erkenntnis treffen kann und ich sicherlich auch heute erst treffen kann weil ich viele dieser Programme durchlaufen hab.

00:04:31: Ja, ich merke das war mir wichtig irgendwie nochmal mehr zu sagen.

00:04:41: Was ich merken ist, mir fehlt was anderes.

00:04:50: Mir fehlt etwas im Veränderungsprozess, im Miteinander in unserer Gesellschaft aber am meisten in mir.

00:05:08: Ganz oft lese ich von so Veränderungsprozessen Und in diesem Prozess wird mir immer ganz deutlich und klar gezeigt.

00:05:23: Es gibt irgendwie ein Leben davor, dann gibt es einen Ausschlaggebendes Ereignis.

00:05:29: Das heißt Krankheit, Verlust... Die Berührung von einem von jemandem wo ich denke ja das will ich auch im Leben sein also vielleicht mit jemanden zusammen zu kommen oder bestimmtes Eregnis was mich verändern lässt.

00:05:49: Und dann gibt es auch ganz viele Berichte so danach, wie sich das Leben entwickelt hat.

00:05:57: Aber was mir dazwischen fehlt ist der Bereich dazwingen dieses alte Verlassen und das Neue noch nicht sein dieser Raum dazWischen den.

00:06:12: wenn ich den in der Literatur wahrnehme oder im Podcast oder in Erzählung Dann isst er für mich wie ein Wimpernschlag fühlt er sich für mich an wie so ein Schnippen, ganz kurz.

00:06:29: Aber wenn ich den in meinen Prozessen sehe, dann fühlte es sich riesig an herausfordernd und scheiße!

00:06:38: Und unsicher.

00:06:44: Mittlerweile vergleiche ich für mich das, wie wenn ich eine neue Sportart lerne oder wenn ich im Fitnessstudio gehe.

00:06:55: Ich nehme vor, ich möchte ein sportlicher Mensch sein.

00:06:58: Ich möchte diese Sportart Und dann gehe ich ins Fitnessstudio und das war das Unangenehme.

00:07:08: Muskelkater, Anstrengung.

00:07:12: Jeden Tag mich da hin motivieren oder auch quälen.

00:07:19: Da kommt erst mal die Schritte, die ich gehe als auch die, die nicht gehe weil ich erstmal ruhe.

00:07:28: Da wo sich Muskeln aufbauen, da wo ich reingehe So wie wenn ich in meine Prozesse gehe, ich merke heute okay dieser Mensch will nicht mehr sein.

00:07:40: Da kommt mir ein Moment wo ich denke nein das will ich nicht mehr.

00:07:45: und dann stelle ich fest ok Ich will das jetzt so Und dann kann ich nur jede Situation wo es aufkommt üben.

00:07:56: Das fühlt sich scheiß an weil ich noch nicht weiß wie ich das mache.

00:08:00: Ich kann mich manchmal einfach abgucken Manchmal funktioniert's nicht, manchmal rutsche ich wieder ins alte Manchmal funktioniert es und ich bin happy.

00:08:11: Und im nächsten Tag hat sie wieder nicht funktioniert.

00:08:15: Dann kommen Ängste hoch oder Unsicherheiten, weil... Ich bin ja nicht im luftlären Raum!

00:08:22: Wenn ich mich veränder, dann reagieren andere Menschen darauf.

00:08:27: Finden das vielleicht doof?

00:08:28: Wenden sich vielleicht ab?

00:08:30: Das Schmerz, dass Angst, dass Unsicherheit ganz viel bei mir.

00:08:36: Und das fühlt sich für mich ziemlich groß an und das fehlt mir manchmal sehr.

00:08:47: Und ich merke, mir fehlt es gar nicht dass... Also vielleicht auch ein Stück, das ist vielleicht in der Literatur oder in Erzählungen auch ein bisschen mehr mit beschrieben wird.

00:09:02: Ich glaube, dass ich mir das manchmal wünschen würde weil ich mich ganz oft in diesem Moment frage okay was mache ich eigentlich falsch?

00:09:09: Warum fühlt sich das bei mir so krass an?

00:09:14: Und warum danach gar nicht manchmal wie so'n Hoch?

00:09:17: Weil Auch danach ist es so, ich hab dann nicht das Ding gewohnt, gar nicht die Sportart und jehe.

00:09:23: Ich fahre mich jetzt jeden Tag, sondern es wird einfach normal.

00:09:27: Und manchmal erst sehr viel später merke ich, oh krass, bin ja dieser Mensch geworden!

00:09:33: Dann feier' ich, dann feiere ich sehr.

00:09:35: Aber bis dahin merk' ich's manchmal gar nicht.

00:09:38: Weil das so zäh und so... Also dieser Übergang der ist so fließend, er fühlt sich so normal an fast langweilig, aber ich bin dann einfach dieser neue Mensch.

00:09:53: Und ich merke... Ich habe diesen Wunsch, dass dieser Raum irgendwie größer wird.

00:10:06: Dieser Raum dazwischen!

00:10:11: Ich glaube ein Stück weit hab' ich lange diesen Wunsch gehabt, dass das Außen das doch bitte irgendwie besser machen soll.

00:10:21: Diesen Raum darstellen damit ich die Sohnsicherheit verliere Das wäre natürlich sehr einfach für mich.

00:10:31: Aber mehr und mehr denke ich darüber nach, was kann ich denn eigentlich bewirken?

00:10:39: Vielleicht ist es das, dass ich hier drüber spreche.

00:10:45: Vielleicht ist aber auch etwas anderes.

00:10:49: Vielleicht is' es auch, dass sich mit anderen Menschen so umgehen kann wie ich's mir oft in Prozessen gewünscht hätte.

00:10:57: Dass es okay ist... ...dass ich gerade mal nicht kann!

00:11:04: Dass es ok is', dass ich ne Phase hab die von außen aussieht Depressionen oder Erschöpfung, oder krank sein.

00:11:15: Dass es okay ist wenn ich Emotionen habe.

00:11:25: Es fühlt sich nach sehr viel mehr Akzeptanz an von herausfordernden Seiten dass ich sehr viele mehr zeige ok ich habe hier eine Grenze und sehr vielmehr für mich einstehe das ich gerade nie schwach bin sondern in einem Prozess gerade integriere, dass manchmal wir vielleicht wie faul sein oder wie erschöpft seien oder so aussieht.

00:11:56: Aber vielleicht einfach nur neuer Schwung holen ist?

00:12:00: Ich weiß es noch nicht!

00:12:03: Ich weiß noch nicht was ich tun möchte und tun kann.

00:12:09: für den Moment weiß ich erstmal nur das ich was tun möchte.

00:12:15: Danke fürs Zuhören und danke fürs mitbegleiten.

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