Folge 33 - Zerfressen.
Shownotes
Ich habe lange Zeit Dinge geschluckt, die sich für mich nicht stimmig angefühlt haben.
Eine Aussage, ein Satz, ein Blick – und in mir begann ein Kampf. Ich habe mich gerechtfertigt, Argumente gesucht, gezweifelt und versucht, das Gesagte irgendwie in mir zu verarbeiten.
Als Kind wurde ich mit Schweigen bestraft und mit Worten verletzt. Deshalb steckt für mich in gemeinsamer Stille, in Worten und in meiner eigenen Stimme so viel Potenzial zu heilen. Und gleichzeitig treffen genau diese Dinge immer wieder auf meine Wunden.
Heute sehe ich, wie viel Energie mich das gekostet hat.
Und ich frage mich: Was wäre, wenn ich nicht mehr schlucke?
Was wäre, wenn ich sagen darf: Stopp. Das hat gerade etwas in mir getroffen.
Nicht, um den anderen zum Täter zu machen. Nicht, um mich zurückzuziehen.
Sondern um erstmal wahrzunehmen, was da gerade in mir passiert. Vielleicht ist das der Anfang davon, dass mich ein Satz nicht mehr von innen zerfrisst.
Sondern dass ich ihn anschauen kann. Und vielleicht sogar herausfinde, warum er mich überhaupt so tief getroffen hat.
Allein. Oder Gemeinsam.
Transkript anzeigen
00:00:02: Heute möchte ich über ein für mich schweres Thema sprechen.
00:00:19: Ein Thema das sich in mir immer nach Verletzung, Kampf Übergriffigkeit Hilflosigkeit Unsicherheit angefühlt hat.
00:00:46: So richtig weiß ich gar nicht ob es beschreiben kann.
00:00:53: und doch Gibt es gerade irgendwie ein Bedürfnis, das zu versuchen?
00:00:59: Weil ich merke dass sich da etwas in mir verändert.
00:01:08: Meine Sichtweise meine Perspektive mein Verhalten meinem Empfinden verändert sich gerade und ich merker Ich suche Klarheit in mir Klarheit Sicherheit Und eine andere Haltung als früher.
00:01:44: Also geht's los.
00:01:49: Es wird sich schwer in mir an Und doch es könnte es leichter werden.
00:01:57: Früher gab's oft Momente in mir, da war ich im Miteinander und etwas wurde ausgesprochen... ...und dann habe ich in mir etwas gefühlt!
00:02:26: Ich hatte den Gedanken das war jetzt gerade an mich gerichtet und das hat sich ziemlich doofen mir angefühlt.
00:02:37: Da kam irgendwie Widerstand hoch.
00:02:40: Ich weiß nicht ob ich einen klaren Gedanken hatte aber vom Gefühl her war das, ah nee, das entspricht mir gar nicht.
00:02:55: Dann habe ich verschiedene Zustände eingenommen oder Handlungen gemacht um diesen unangenehmen Gefühlen mehr auszuweichen damit klarzukommen.
00:03:16: Ich glaube ganz früher hab' ich das geschluckt nach innen und nach außen gelächelt.
00:03:29: Damit war es für den Moment erstmal Aber es war nicht weg.
00:03:40: Was ich glaube, passiert ist und ich nie gesehen habe war... Ich hab es geschluckt und verdaut Und gewirkt hat es in meinem Körper wie Gift.
00:03:54: Es hat mich von innen zerfressen.
00:04:00: Dieses... Ich weiß nicht, ich lense mal Argument.
00:04:05: Dieser Aussage Hat in mir gewürgt.
00:04:12: Ich hab gespürt die entspricht mir nicht.
00:04:14: Das bin ich.
00:04:17: Und doch habe ich gesehen, dass es für mich sich eingeführt hat.
00:04:22: Erst wird es mir übergeschrückt werden und dadurch das ist geschluckt hab, hat sie's in mir wie ein Kampf angefühlt.
00:04:31: Ich weiß, dass ich manchmal aus Familienfesten zum Beispiel nach Hause gegangen bin und eine einzige Aussage hat gereicht damit ich tagelang nächtelange wach liege und das in mir diplomatisch auseinander nehme und mir selber klarmache.
00:04:51: So bin ich gar nicht, da habe ich wie rechtfertigungsdeppappen in mir geführt.
00:04:58: Richtig krass!
00:05:01: Das war halt... hab' ich nicht im Frage gestellt.
00:05:06: Hat noch nicht annähernd bewusst sein erlangt dass sich das hätte beobachten können.
00:05:12: Es hat einfach gewirkt.
00:05:16: es hat sich seinen Weg gesucht den Weg der Verarbeitung.
00:05:24: Heute kann ich sehen, dass mich das krass zerfressen hat und unheimlich viel Energie gekostet.
00:05:35: Daher ist es diese eine Aussage die wahrscheinlich noch nicht mal in mich gerichtet war, noch nicht einmal ernst gemeint oder böse gemeinte oder irgend sowas in die Richtung war.
00:05:52: aber ich habe sie aufgenommen als wäre sie das gewesen.
00:05:55: Es wäre sie gegen mich gerichtet gewesen.
00:06:04: Und so hat sie in mir gewirkt.
00:06:07: Kampf, Verteidigung.
00:06:10: Weil das war ein Programm.
00:06:12: Rechtfertigungen und vor allem Zweifel.
00:06:17: Das was das Zufressene hinterlassen hat waren Zweife.
00:06:24: All diese Argumente haben sich aus meinem System befreit?
00:06:32: Und trotzdem haben sie was hinterlassen.
00:06:35: Nämlich Zweifel.
00:06:38: Ich hab wie Gift geschluckt, dass ihnen mir Zweifeln hinterlassen hat.
00:06:44: Als ich angefangen habe mich nur noch in Frage zu stellen Nur noch verletzt zu führen und nur noch zurechtfertigen zu kämpfen Tag ein und tag aus!
00:07:05: Und das zermürbt mich heute noch Zerfrisst mich heute nach Und vor ein paar Tagen ist mir das bewusst geworden.
00:07:26: Bewusst geworden, dass ich all meine Energie dort reinstecke um das irgendwie auszugleichen Zum einen mit den Wunden klarzukommen Mit den Zweifeln die ich jeden Tag in mir hege Ich jeden Tag prüfe und zum anderen mit neuen Dingen, mit denen ich konfrontiert werde.
00:08:01: und auch ein Geschenk, weil ich jetzt sehen kann wie ich meine Energie vielleicht wieder zurückholen kann.
00:08:13: Und mit diesem Moment habe ich angefangen da hinzusehen.
00:08:22: Ich hab angefangen mich zu fragen wenn ich das nicht mehr machen möchte was mache ich dann?
00:08:34: Ich glaube sehr lange Zeit habe ich versucht mich davor zu schützen.
00:08:41: Da wusste ich noch gar nicht, dass das in mir wirkt.
00:08:43: Aber ich habe gespürt, dass es mir das Energie raubte.
00:08:47: Ohne das Bewusst zu sehen.
00:08:49: aber ich hab's gesehen und habe mich unbewusst glaube ich davor schützen wollen.
00:08:55: also habe ich Menschen gemieden, habe mich isoliert Und Überraschung?
00:09:06: Es funktioniert nie!
00:09:10: Okay so habe ich vor ein paar Tagen angefangen.
00:09:13: wie was kann ich dann tun?
00:09:15: Ich kann ja jetzt nicht mein Leben lang mich vor Menschen schützen.
00:09:18: Nein, das ist passiert!
00:09:21: Nicht weil die Menschen etwas Böses wollen oder mich angreifen wollen, sondern das passiert einfach.
00:09:34: Am Anfang hatte ich angefangen in mir.
00:09:38: Es hätte mir vorgenommen wenn ich so was spüre in mir zu sagen okay dass es bei dir nichts mit mir zu tun.
00:09:50: Ich kann sagen... Das funktioniert bei mir nicht.
00:09:55: Das hat auch für den Moment vielleicht geholfen, aber die Wirkung hatte es trotzdem nicht gleiche.
00:10:01: Es ist eingesungen in meinen Systemen und ich habe trotzdem angefangen damit in mir zu arbeiten.
00:10:09: Es hat trotzdem all diese diese Wirkung gehabt.
00:10:16: Vor ein paar Tagen wollte ich anfangen das nach außen zu geben.
00:10:21: Ich hab gesagt okay in mir das funktioniert's näher so muss sich am Außen irgendwas ändern.
00:10:26: Und ich habe angefangen und wollte stopp sagen.
00:10:31: Das ist mir jetzt zu übergriffig, das gehört gar nicht zu mir.
00:10:37: Und als ich das erste mal gemacht habe war es krass!
00:10:44: Es hat sich verrückt angefühlt, es hat sich krass angefühled darin stehen zu bleiben und nie zu wissen.
00:10:51: okay wie reagiert man gegenüber jetzt?
00:10:54: Das war ein großer Schritt für mich.
00:10:57: Ich dachte in dem Moment als ich es ausgesprochen hab, hat sie es gut angefühlen?
00:11:01: und ich dachte ok jetzt habe ich den Kreislauf durchbrochen.
00:11:10: Dann kam erst mal wieder alles hoch, Zweifel.
00:11:14: War das jetzt krass?
00:11:16: Wie reagiert mein Gegenüber jetzt?
00:11:18: Brecht der jetzt alles ab?
00:11:21: Ein Teil von mir war okay damit weil er dachte ok ich stehe für mich ein was mein Gegen übermacht kann nicht beeinflussen.
00:11:33: und doch hatte ich ein großes Geschenk.
00:11:36: wenn mein Gegenüber nicht gegangen ist gegenüber es geblieben und hat nachgefragt ok was...was war jetzt Übergriffig oder was jetzt passiert?
00:11:46: und das war ein großes Geschenk für mich, weil ich da weiter hingucken konnte.
00:11:51: Und ich habe gemerkt okay zu sagen hey stopp!
00:11:54: Das ist übergriffig.
00:11:57: Das entspricht auch nicht mir und auch nicht meinem Gegenüber.
00:12:04: Ich weiß noch nicht ob dass das Ende der Fahnenstange ist aber... Was ich heute weiß und was sich mehr danach anfühlt wie Naja nennen wir es eine Lösung oder nachdem dieser Situation begegnen will ist.
00:12:27: Ich spüre, da ist eine Unstimmigkeit und ich spüre das eine Wunder in mir.
00:12:33: Da ist etwas was jemand erzählt Und in mir springt meine Wunder an Irgendeine Wunde zum Beispiel mein Gewicht oder wie ich mich verhalte Was ich tue wo ich in mir selber noch eine Wunda habe Wo ich immer selber noch Zweifel hab und in mir selbst ein Glauben der meinem handeln nicht entspricht, also eine Unstimmigkeit in mir.
00:13:01: Da ist etwas in mir... da ist Unstimigkeit und ich glaube dass die Aussage meines Gegens über diese Unstümmigkeit wie anstubst.
00:13:17: Und im Moment habe ich mir vorgenommen darauf zu reagieren mit okay krass das hat gerade echt was in mir getroffen und es fühlt sich ganz doof für mich an ... das da zu lassen.
00:13:48: Nicht wegzugehen, sondern zu sagen okay krass... Das ist da jetzt gerade da!
00:13:54: Warte mal kurz... Puh, das hat mich jetzt gerade getroffen.
00:14:01: Das fühlt sich für mich neutral an weil ich und mein Gegenüber dann dahin gucken können.
00:14:09: Ich sagen kann aber, ich weiß grad nicht und ich will grade nichts, das gucke ich mir meinen Huber an oder meine Geübung überfragen kann, oh okay, krass was da passiert Wir vielleicht gemeinsam hingucken können, wenn ich da noch Fluss habe oder denke der Mensch gegenüber mit dem will ich das tun?
00:14:25: Oder was auch immer dann daraus entsteht.
00:14:27: Das werde ich denke ich rausfinden Wenn ich das mache.
00:14:33: Aber das fühlt sich gerade nach dem Weg an Der sich gut anfühlt und er vielleicht aus dieser echt krassen Situation für mich ein guter Weg raus wäre.
00:15:01: Da stehe ich jetzt.
00:15:02: Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
00:15:07: Danke fürs Zuhöhnend!
00:15:12: Danke fürs Mitbegleiten.
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