Folge 36 - Entwicklung.
Shownotes
Entwicklung passiert nicht immer sichtbar. Manchmal fühlt sie sich an wie Stillstand. Wie kleine Tropfen, die kaum eine Veränderung bewirken.
Und dann gibt es einen Moment, in dem ich zurückblicke und merke: Da ist etwas gewachsen. In dieser Folge geht es um meinen Blick auf Wert, Dankbarkeit und Mirgefühl. Lange dachte ich, dass ich den Wert von etwas erst erkenne, wenn ich es verliere. Heute sehe ich darin etwas sehr Menschliches: Was alltäglich ist, wird leicht selbstverständlich. Gleichzeitig habe ich etwas Neues entdeckt: Wenn ich mich heute mit einem Menschen mitfreue, kann ich gleichzeitig bei mir hinschauen und denken: Danke, dass ich das auch kann.
Früher war an dieser Stelle oft Neid. Wenn jemand etwas hatte, das ich mir wünschte, entstand in mir Mangel. Heute entsteht dort immer häufiger Mitfreude – und daraus Dankbarkeit für mein eigenes Leben.
Nicht immer. Nicht perfekt. Und doch mehr und mehr. Vielleicht ist genau das Entwicklung: nicht plötzlich ein anderer Mensch zu sein, sondern irgendwann zu bemerken, dass sich etwas in mir längst bewegt hat.
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00:00:00: Heute ist mir wieder etwas sehr bewusst geworden und durch das Bewusstwerden nimmt es gerade Raum in mir ein, den ich grad gern bisschen klären würde.
00:00:28: Ich habe lange Zeit gedacht dass mir der Wert von etwas erst so richtig bewusst wird wenn ich's verliere also Ein Mensch zum Beispiel, wenn er nicht mehr da ist oder... Wenn ich gerade irgendwas nicht kann weil ich gerade erkältet bin.
00:00:57: Oder was auch immer Das erst durch den Verlust davon.
00:01:05: mir ist richtig klar wird wie viel Wert das in meinem Leben eindimmt und eingenommen hat.
00:01:17: Und irgendwie hat der Gedanke mich immer sehr traurig gemacht.
00:01:28: z.B.
00:01:28: wollte ich den Gedanken nie so richtig in mir groß werden lassen, ich habe das immer weggedrückt.
00:01:36: und gleichzeitig merke ich auch was damit reinspielt ist dass ich mich selber oft so gesehen hab dass sich nicht richtig im Wert von etwas schätze dass ich nicht dankbar genug bin.
00:02:04: Und heute... Heute sehe ich beide Dinge anders.
00:02:13: Zum einen glaube ich hat sich in mir verändert, dass ich es als sehr menschlich wahrnehme.
00:02:26: Dass mir der Wert von etwas besonders etwas das ich sehr oft um mich habe Alltägliches Das mit der Wert davon verloren geht.
00:02:42: Dass ich sehr often gar nicht sehe wie viel wert in so vielen Dingen steckt.
00:02:49: Augenlicht habe, dass ich riechen kann.
00:02:51: Dass ich gehen kann.
00:02:55: Natürliche menschliche Dinge, die für mich natürlich menschlich sind, gar nicht mehr.
00:03:05: ist das Schätzer und manchmal erst sehr wenn ich auf Menschen stoße, die das nicht können oder wenn es mir halt genommen wird... Oder ich verliere!
00:03:20: Und kann sehen, dass sich das für menschlichen Halte, diesen Blick darauf verlieren kann.
00:03:42: Zum einen kann ich das trainieren, das immer wieder mir ins Bewusstsein zu holen.
00:03:51: Und trotzdem kann es immer wieder verlieren und dass es okay ist... ...dass ich nicht wertlos mit den Dingen umgehe oder ich den Wert nicht schätze, dass ich nicht dankbar genug bin.
00:04:07: Das mittlerweile empfinde ich als etwas Natürliches, etwas Menschliches diesen Blick darauf verlieren zu können.
00:04:21: Was damit einhergeht, ist dass ich mittlerweile sehen kann.
00:04:27: Ich kann mir helfen quasi bauen, damit ich mir das aber immer wieder ins Bewusstsein holen kann zum Beispiel indem ich ja jeden Abend Dankbarkeitstagebuch mache und mir jeden Tag wieder Dinge in mein Leben holen und merke okay dafür bin ich grad dankbar.
00:04:51: auch alltägliche dinge ist mir ein Küchern volles, dass ich in einem barm trockenen sauberen, sicheren Haus leben darf oder so Dinge.
00:05:06: Aber was mir heute nicht aber sondern auch noch wo es geworden ist, ist... ...was sich in meinem Leben verändert hat und zwar kann ich heute sehr viel mehr mit anderen Menschen mit fühlen und das für mich nutzen, um wieder dankbar in meinem Leben für etwas zu sein.
00:05:39: Und ich habe erst heute begriffen dass sich das heute sehr viel mehr machen kann bei etwas anderes Gewichen ist.
00:05:48: Ich kann heute wenn jemand von etwas erzählt, mich mit anderen Menschen mit freuen.
00:06:03: Gleichzeitig bei mir hingucken und bei mir dankbar sein, dass ich das kann.
00:06:10: Oder auch wenn Menschen von etwas erzählen, dass sie gerade nicht können, kann ich gleichzeitig bei mir hinkucken und sagen danke, dass Ich das gerade gucke!
00:06:21: Und diese zwei Sachen habe ich früher nicht gemacht... ...und auch hier merke ich heute so sehr und bin so dankbar dafür, dass sich sehen kann, ich darf das mehr und mehr leben Ich darf das mehr und mehr machen.
00:06:40: Wirklich mit diesem Moment zu nehmen, mich mit anderen zu freuen und gleichzeitig in mir zu sagen danke dass ich das gerade kann.
00:06:50: Danke dass...ich das grad kann!
00:06:57: Und es wäre nicht so schön heute noch mal klarzusehen um mir wie er ist nochmal gemeinerzusetzen zu sein.
00:07:07: Ich möchte jedes Mal diesen Moment wenn ich mit jemandem mit Freue oder Mitfühle bei mir hingucken.
00:07:18: Das möchte ich mir heute als Erinnerung setzen und ich sehe, dass sich das früher nicht konnte weil früher war an dem Punkt wo ich mit anderen mitgefühlt habe was ganz ganz anderes.
00:07:41: da war Neid und da war Mangel.
00:07:46: wenn jemand anderes erzählt hat was er hat da war neid in mir.
00:07:53: Ich konnte mich für den anderen Menschen nicht freuen.
00:07:59: Weil da war Neid, dass der andere das hat und da war gleichzeitig bei mir Mangel, dass ich es nicht habe.
00:08:08: Und erst jetzt wo dieser Neid und dieser Mange weniger da ist kann dort Mitgefühl und Dankbarkeit sein.
00:08:25: Das macht gerade vielen mehr.
00:08:28: Es macht Traurigkeit früher da war.
00:08:34: Es macht so viel Dankbarkeit, dass sich das verändert in meinem Leben bewegt verschiebt dreht nicht immer nicht aber mehr und mehr.
00:08:53: Und ich finde es so schön, dass ich gerade da sitzen kann und dass ich das sehen kann Dass ich das bewusst wahrnehmen kann dass ich mir das als Erinnerung setzen kann, dass sich das groß machen kann.
00:09:08: Dass ich mehr einladen möchte, dass ich sehe wo ich stand und wo ich stehe und dass ich diese Bewegungen in meinem Leben wahrnehmen kann weil so oft kann ich das gar nicht!
00:09:27: Weil es ist nichts was gestern war und heute ist.
00:09:33: Sondern das ist so tröpfchenweise, so langsam, so spiral für mich.
00:09:40: Das kommt mir manchmal so schleppend fast als Stillstand vor und trotzdem sehe ich ja... Das ist es gar nicht!
00:09:48: Er isst Bewegung.
00:09:50: Und dass dieser Moment heute lässt mich wieder sehen.
00:09:56: Da wächst etwas Etwas Schönes, etwas wo ich hin will Wenn man dies sein möchte Für mich und für andere Und das fühlt sich gerade schön und besonders.
00:10:15: Nach einem Moment, nach einer Entwicklung die ich groß machen möchte und feiern möchte.
00:10:28: Danke fürs Zuhören und danke fürs mitbegleiten!
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